Die Ideallinie:
Die perfekte Ideallinie ist die Verbindung aus der schnellsten und kürzesten Möglichkeit die Kurve zu durchfahren. Am schnellsten ist eine Kurve zu durchfahren, wenn man sie mit möglichst wenig Lenkeinschlag also mit großem Bogen fährt. Man spricht auch davon die Kurve zur Geraden zu machen. Das heißt: Außen abbremsen, nach innen reinziehen und dann im weiten Bogen wieder rausbeschleunigen wobei man dabei den Streckenrand durch den
mitgenommenen Schwung der Kurve erreichen sollte und nicht deshalb weil man auf ihn zulenkt. Allerdings ist eine Ideallinie selten in der Praxis dieselbe wie in der Theorie (also auf Papier). Denn sie variiert stark nach Streckenverhältnissen wie Bodenwellen, Schlaglöchern, Bodenbelag, Wetter usw.

Bei Regen ist die Ideallinie eine völlig andere, nämlich genau das Gegenteil vom trockenen: Wer bei nasser Straße auf der Ideallinie bei trockenen Zustand fährt wird schnell merken, dass diese jetzt ein einziges Schmiermittel ist. Denn wenn Gummi und Wasser aufeinander treffen wird's gefährlich. Daher ist es höchstes Gebot immer neben der Ideallinie zu fahren.
Die Kampflinie dient dazu alle Türen für potenzielle Überholkonkurrenten dicht zu machen. Natürlich gilt das nicht für solche die eindeutig schneller sind als du selber bzw. für welche die Überrunden. Sie verläuft da, wo der Angreifer die Möglichkeit hat zu überholen. Sie muss also den Angreifer bei einem Überholmanöver dazu zwingen, dass auf die schmutzige Linie auszuweichen, wo er aber selber in Bedrängnis geraten könnte.
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